Existenz der medizinischen Kuren für Mütter, Väter, Kinder und pflegende Angehörige in Gefahr


Während die Corona Pandemie anhält und sich weiter zuspitzt, ist der Schutzschirm für die medizinische Kuren - Rehabilitation und Vorsorge - Ende September ausgelaufen.
Viele Einrichtungen sind nach wie vor in ihrem Betrieb stark eingeschränkt und mit drastischen Mindereinnahmen und Mehrausgaben konfrontiert. Dadurch sind zahlreiche Kliniken akut in ihrer Existenz bedroht. Das trifft in ganzer Härte auf die Einrichtungen des Müttergenesungswerks zu, die ausschließlich von den Krankenkassen belegt werden. 

Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland: "Die Kuren für Mütter, Mutter und Kind oder Vater und Kind sind gerade jetzt wichtig, damit Eltern den anstrengenden Alltag unter Pandemie Bedingungen bewältigen können." Die Diakonie Deutschland und der Evangelische Fachverband für Frauengesundheit (EVA) setzen sich dafür ein, dass der Rettungsschirm bis zum 31.März 2021 verlängert wird.

13.10.2020 - Auszug aus der Pressemitteilung der Pressestellen Diakonie Deutschland und EVA:
"Der „Rettungsschirm“ für die Vorsorge- und Rehabilitationskliniken ist deshalb dringend erforderlich – denn deren finanzielle Situation ist unsicher und existenzbedrohend. Das betrifft dann auch tausende kurbedürftige Mütter mit erheblichen gesundheitlichen Problemen, die keine Kurmaßnahme antreten könnten."

Um Bundesgesundheitsminister Jens Spahn von der Dringlichkeit des Anliegens zu überzeugen, wurde eine Online-Petition gestartet: Bitte unterstützen Sie die Petition für Mutter/Vater-Kind - Einrichtungen und unterschreiben Sie – Vielen Dank!

Hier geht es zur Petition

Weitere Informationen und Material zum Download: https://www.eva-frauengesundheit.de/rettungsschirm